Caro Ley

Vagabonding between European capitals and oscillating between queer theory and creative practice, Caro Ley has developed an approach to tattooing which is about empathy and presence, always questioning subjective sensitivities and body politics. Enjoying the privilege of a comprehensive apprenticeship, she takes pride in her technical skills such as soldering needles, which allowed for her style to broaden from graphic, minimal blackwork to texturized painterly compositions. Her interest in transfeminism has led her to study subcultural genital modification and its potential for reclaiming ambiguous bodies under supervision of Paul B. Preciado before coming to settle in Berlin in order to promote a queer kind of tattooing.

Durch Jahre des Vagabondierens von einer europäischen Hauptstadt zu anderen und dem steten Pendeln zwischen akademischer Theorie und kreativer Praxis hat Caro Ley einen Ansatz zum Tätowierenr entwickelt, der den Fokus auf Empathie und Präsenz legt und dabei sowohl körperpolitische Angelegenheiten als auch subjektive Empfindlichkeiten in Frage stellt. Ihr Stil hat sich von anfänglich minimal graphischem Blackwork zu abstrakt malerischen Kompositionen entwickelt, deren einmalige Texturen sie nur dank ihrer selbstgelöteten Nadeln realisieren kann. Ihr Interesse an Transfeminismus brachte sie dazu bei Paul B. Preciado die subkulturelle Praxis der Genitalmodifikation und deren Möglichkeiten für die Materialisierung mehrdeutiger Identitäten zu erforschen, bevor sie nach Berlin kam um eine queere Art des Tätowierens voranzubringen.

Caro Ley’s Inks